Valve hat Preis und Release-Termin der Steam Machine offiziell bestätigt: Die Basisversion mit 512 GB Speicher kostet 1.049 US-Dollar, eine 2-TB-Version schlägt mit 1.349 US-Dollar zu Buche. Wer den neuen Steam Controller direkt mitbestellt, zahlt für das 2-TB-Bundle 1.428 US-Dollar. Die Geräte sollen ab dem 30. Juni 2026 ausgeliefert werden, Vorbestellungen öffnen bereits am 25. Juni.
Reservierungssystem statt klassischem Vorverkauf
Statt eines regulären First-come-first-served-Verkaufs setzt Valve auf ein Losverfahren: Wer sich bis Donnerstag, 13 Uhr ET, in die Warteliste einträgt, wird zufällig einer Position zugeordnet. Erst danach folgen die eigentlichen Kaufeinladungen, beginnend am 29. Juni. Wer sich erst nach der Deadline anmeldet, landet am Ende der Liste. Damit reagiert Valve auf die Probleme, die es zuvor schon beim Vorverkauf des neuen Steam Controllers gab.
Warum die Steam Machine so teuer geworden ist
Der hohe Preis hat einen konkreten Grund: einen globalen Engpass bei DRAM-Speicher, ausgelöst durch die Nachfrage von KI-Rechenzentren. Die Vertragspreise für DRAM sind zwischen Valves ursprünglicher Ankündigung im November 2025 und heute um mehr als 170 Prozent gestiegen, da Hersteller wie Samsung und SK Hynix ihre Fertigungskapazitäten verstärkt auf hochmargige KI-Server-Speicher statt auf Consumer-Hardware verlagert haben. Die Steam Machine ist davon direkt betroffen: Sie nutzt 16 GB DDR5-Arbeitsspeicher und 8 GB GDDR6-Grafikspeicher.
Valve-Ingenieur Lawrence Yang sagte gegenüber PC Gamer, das Unternehmen sei “bummed”, aber “nicht das einzige Unternehmen in dieser Lage”.
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Die technischen Eckdaten
Unter der Haube steckt eine halb-kundenspezifische AMD-Zen-4-CPU mit 6 Kernen/12 Threads, RDNA-3-Grafik sowie NVMe-SSD-Speicher mit microSD-Erweiterung. Beide Versionen laufen ohne Controller im Lieferumfang; wer den neuen Steam Controller mit Dual-Trackpads und Gyro-Steuerung dazu möchte, zahlt entsprechend mehr.
Eine Erwartung, die nicht jeder so hatte
Mehrere Branchenstimmen weisen darauf hin, dass der Preis über früheren Erwartungen liegt – Valve hatte ursprünglich eine deutlich günstigere Preisspanne angepeilt, bevor die Speicherpreise explodierten. Mit über 1.000 Dollar für die Einstiegsversion positioniert sich die Steam Machine preislich näher an einem kompletten Mini-PC als an einer klassischen Konsole.
Mehr Details zu Verfügbarkeit und Konfigurationen gibt es auf der offiziellen Steam-Machine-Seite.




















































