Das Überlebensspiel Subnautica 2 hat am 8. Juli 2026 sein erstes großes Update erhalten. Mit der Version 1.1, getauft auf den Namen “Adaptive Measures”, können Spieler nun bestimmte Meereslebewesen betäuben. Diese Funktion dient als neue defensive Option in riskanten Situationen. Das berichtet Eurogamer.
Die Möglichkeit, Fische zu betäuben, ist das zentrale Merkmal des neuen Patches. Bisher fehlte vielen Spielern eine aktive Verteidigungsmöglichkeit gegen aggressive Raubtiere, die sich in der Nähe aufhielten. Entwickler Unknown Worlds hat diese Lücke geschlossen, indem es einen sogenannten “Creature Work” Pass durchgeführt hat. Dabei wurde nicht nur die Betäubungsfunktion implementiert, sondern auch das Verhalten der Kreaturen bei Angriffen überarbeitet.
Warum Unknown Worlds Fische betäuben eingeführt hat
Die Entscheidung für diese neue Mechanik ist direkt aus dem Community-Feedback entstanden. Viele Spieler hatten sich im Early Access gewünscht, dass sie sich nicht nur passiv verstecken oder fliehen müssen. Stattdessen sollte es eine aktive Option geben, um Bedrohungen zu neutralisieren, ohne sie zu töten. Anthony Gallegos, Creative Director bei Unknown Worlds Entertainment, hat die Philosophie hinter dem Update erläutert.
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“We want to listen to feedback from players who feel they can’t defend themselves in an area or something like that, then we want to ideate on the means in which they can do that.” — Anthony Gallegos, Creative Director (Unknown Worlds Entertainment)
Durch die Einführung der Betäubungsfunktion erhalten Spieler nun ein Werkzeug an die Hand, um sich in gefährlichen Zonen besser zu behaupten. Dies geschieht nicht nur durch das Betäuben selbst, sondern auch durch verbesserte visuelle und akustische Signale bei Kreaturen. So warnen Blight-Kreaturen beispielsweise deutlicher, bevor sie angreifen. Diese Änderung sorgt dafür, dass Spieler Angriffe weniger plötzlich erleben und eher die Chance haben, zu reagieren.
Update 1.1: Weitere Verbesserungen und Ausblick
Neben der Möglichkeit, Fische zu betäuben, bringt das Update zahlreiche technische und spielerische Optimierungen. BioMod-Stationen sind nun häufiger verteilt, was den Austausch von Fähigkeiten im Ozean erleichtert. Zudem können Spieler nach dem Erwerb bestimmter Werkzeuge Kreaturen scannen, um passive BioMod-Slots freizuschalten. Auch Wracks wurden optisch verbessert und bieten nun leichtere Rätsel sowie mehr Gameplay.
Die PDA wurde überarbeitet, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen. Audio-Logs lassen sich jetzt auf Wunsch abspielen, statt automatisch beim Auffinden. Subnautica 2 bleibt weiterhin im Early Access, doch die Richtung ist klar: Unknown Worlds reagiert agil auf Spielerwünsche. Was meint ihr? Ist das Betäuben von Fischen der richtige Schritt für mehr Balance?



















































